Wilhelm Teubert - Der Flußschiffbau
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Beschreibung:
Wilhelm Teubert
Der Flußschiffbau
( einschließlich Treibmittel )
Ein Hand- und Lehrbuch für Ingenieure, Studierende und Schiffahrttreibende
Herausgeber / Autor: Wilhelm Teubert
Verlag: Salzwasser-Verlag
Erscheinungsjahr: 1920 / 2010
Einband: kartoniert
Seitenzahl: 445 Seiten, 549 Abb., Risse, Zeichnungen und Diagramme
Sprache: deutsch
Abmessung mm, ca.: 220 x 170 (Höhe x Breite)
Zustand: NEU
Versandkostenfrei innerhalb Deutschland
Inhaltsverszeichnis:
- Die Berechnung der Flußschiffe
- Die Berechnung des Linienrisses (Verdrängung und Schiffsform, Berechnung der Verdrängung)
- Die Steifheit (Stabilität) der Flußschiffe (Statische und dynamische Steifheit, Berechnung der Quer- und Längssteifheit)
- Die Festigkeit der Flußschiffe (Beanspruchung, Berechnung von Längs- und Querfestigkeit, Biegemoment, Wiederstandmoment, Spannung)
- Die Fortbewegung der Flußschiffe (Arten der Fortbewegung, Gleiten, Segeln, Maschinenkraft, Kettenschiffahrt, Treideln, Schlepper)
- Der Widerstand der Flußschiffe (Berechnung nach Formeln)
- Das Steuer der Schiffe (Ruderdruck, Ruderfläche, Rudermoment)
- Die Eichung (Schiffsvermessung)
- Die Berechnung des Linienrisses (Verdrängung und Schiffsform, Berechnung der Verdrängung)
- Der Entwurf der Flußschiffe
- Die Grundbedingungen
- Die Schiffsform (Hauptabmessungen, Verhältnis der Abmessungen zueinander, Völligkeitsgrade der Hauptschnittflächen, Völligkeitsgrad der Verdrängung, Die Linienrisse der Frachtschiffe, Linienrisse der Kraftschiffe, der Trim)
- Das Schiffsgewicht (schätzungsweise, rechnerische Bestimmung des Schiffsgewichtes)
- Die Kosten (Kostenvoranschlag, Löhne, Betriebskosten, u.s.w.)
- Bauart und Bauvertrag
- Besprechung ausgeführter Schiffe (Frachtschiffe ohne eigenen Antrieb, Schiffe mit eigenem Antrieb, Schiffe zu besonderen Zwecken)
- Die Grundbedingungen
- Der Bau der Flußschiffe
- Die Baustoffe und Bauvorschriften (Holz, Stahl und Eisen,Aluminium, Eisenbeton, Bauvorschriften)
- Vernietung und Anstrich
- Das Gerippe (Kiel und Steven, Querverbände, Längsverbände)
- Die Außenhaut
- Die Einbauten
- Die Anbauten
- Die Aufbauten
- Die Einrichtung (Raumeinteilung, Ausstattung)
- Die Baustoffe und Bauvorschriften (Holz, Stahl und Eisen,Aluminium, Eisenbeton, Bauvorschriften)
- Die Ausrüstung der Flußschiffe
- Wasserdichte Verschlüsse
- Das Steuergeschirr
- Das Ankergeschirr (Anker, Ketten, Aufhängung der Anker, Ankerwinden, Kettenstopper, Klüsen, Kettenkasten)
- Das Schleppgeschirr (Schlepphaken, Schlepptrosse, Trossenklemme, Trossenwinden, Schleppgeschirr auf Lastschiffen)
- Das Ladegeschirr
- Das Bootgeschirr
- Pumpen und Rohrleitungen
- Heizung und Lüftung
- Die Decksausrüstung
- Die Kajüteinrichtung
- Wasserdichte Verschlüsse
- Die Treibmittel der Flußschiffe
- Die Schaufelräder (Wirkungsweise, Formgebung, Heckrad, Ausführung)
- Die Schraube (Wirkungsweise, Energieverluste, Entwurf einer Schiffschraube, Darstellung verschiedener Schrauben)
- Die Schaufelräder (Wirkungsweise, Formgebung, Heckrad, Ausführung)
- Die Vorrichtungen am Schiffkörper zur Verbesserung der Schraubenwirkung (Turbinenschraube, Tunnelhecks)
- Die Strahlpropeller
- Anhang: Schiffbautechnische Begriffe und Bezeichnungen, Tafeln
Das war noch längst nicht alles. Die in Klammer gesetzten Unterkategorien sind überwiegend nochmals unterteilt.
So beschreibt Wilhelm Teubert bei den "Frachtsschiffen ohne eigenen Antrieb" auf 10 Seiten 8 Typen vom Rheinschiff bis zum Finowkanalschiff. Z.B. im Abschnitt "Baustoff Holz" sind von der Eiche bis zur Pechkiefer 6 Holzsorten und deren Verwendung im Schiffbau beschrieben.
Aus dem Vorwort:
"(...) In den Kreis der Betrachtung wurden alle Fahrzeuge der Binnenschiffahrt, vor allem die auf den deutschen Wasserstraßen vom Rhein bis zur Weichsel üblichen einbezogen, sodann auch einzelne dem Hafenbetrieb angehörige Schiffarten und die Baggergefäße. Daneben sind auch die im Ausland und namentlich in den überseeischen Gebieten und den Kolonien gebräuchlichen Fahrzeuge berücksichtigt worden und mit einer Reihe von ausgeführten Schiffen vertreten. (...)
Nicht berücksichtigt wurden alle Fahrzeuge, die unter den Begriff Bootbau fallen, da hier, sowohl was den Entwurf und die Bauausführung als auch besonders den Zweck anbelangt, die Verhältnisse ganz anders liegen und über dieses Gebiet mehrere brauchbare Bücher erschienen sind. (...)"
Das "Hand- und Lehrbuch" bietet umfassendes Wissen aus Theorie und Praxis seiner Zeit. Es war jahrzehntelang das Grundlagenwerk des deutschen Binnenschiffbaues.
Das lange vergriffene Werk ist in seinem Detailreichtum einzigartig.
Mit seinen Rissen und Detailzeichnungen für Schiffbau-Interessierte, historisch interessierte Binnenschiffs - Freunde und nicht zuletzt auch für Modellbauer eine Fundgrube und Anregung.
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