Schlieper H.: Eisenbahntrajekte über Rhein und Bodensee
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Beschreibung:
Eisenbahntrajekte
Verlag: Alba Publikation
Autor / Hrsg: Hans Schlieper
Erscheinungsjahr: 2009
Einband: Paperback
Seitenzahl: 132, mit 132 Abbildungen
Sprache: deutsch
Abmessung cm, ca.: 17,6 x 21 cm ( B x H )
Zustand: NEU
Inhaltsverszeichnis:
- Eisenbahntrajekt Duisburg - Homberg - Duisburg - Ruhrort von 1852 bis 1912
- Die Trajekte der Rheinischen Eisenbahn Gesellschaft (REG)
- Capellen - Oberlahnstein von 1862 bis 1864
- Spyck - Welle von 1865 bis 1926
- Duisburg-Rheinhausen - Duisburg Hochfeld 1866-1874
- Bonn - Bonn-Oberkassel von 1870 bis 1914 - Eisenbahntrajekt Bingerbrücke - Rüdesheim von 1862 bis 1900
- Die Mainzer Eisenbahntrajekte
- Mainz - Mainz-Gustavsberg von 1858 bis 1862
- Mainz - Mainz-Kastel von 1861 bis 1863 - Eisenbahntrajekt Worms - Rosengarten von 1863 bis 1900
- Eisenbahntrajekt Ludwigshafen - Mannheim von 1863 bis 1867
- Bodenseetrajekte von 1869 bis 1968
- Trajektinstruktionen der Bahngesellschaften
- Quellenhinweise
- Erläuterung von Fachwörtern
Zum Inhalt:
Der Alba - Fachverlag ist auf Eisenbahn - Literatur spezialisiert. Er nahm sich mit diesem Buch eines Themas an, zu dem bisher kaum Literatur zu finden ist. Dabei wirkt zumindest die Technik der Trajektschifffahrt bis heute in die Fährschifffahrt hinein.
Mitte des 19.Jahrhunderts stieß der Ausbau von Bahnstrecken immer mehr an natürliche Grenzen. Flüsse und Seen bildeten ein Hindernis, das zu überwinden, die damals noch privaten Eisenbahngesellschaften manches Problem bescherten. Gab es Anfangs noch konstruktive Probleme beim Brückenbau, so verweigerte später in manchen Fällen das preußische Militär seine Zustimmung zum Bau einer Brücke. Manchmal fehlte aber auch einfach das Geld für den Bau einer teuren Brücke.
Es werden verschiedene Trajektformen und die Geschichte der zugehörigen Bahnstrecken beschrieben.
Am Bodensee bestand das Problem darin, daß die Bahnlinien der einzelnen Landesfürsten lange Zeit untereinander nicht verbunden waren. Es entstand eine Vielfalt an Trajektstrecken, deren letzte, die Verbindung von Friedrichshafen und Romanshorn in der Schweiz erst 1968 eingestellt wurde. Wurden Bodenseetrajekte anfangs mit Dampf betrieben, der berühmte "Kohlenfresser", so kamen später Trajektkähne ohne eigenen Antrieb zum Einsatz, die von Kurschiffen geschleppt wurden. Die Technik der Trajektschiffe und ihrer Landungsbrücken auf dem Bodensee floß in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts in die Entwicklung der Bodenseefähren ein.
Der Text wird durch zahlreiche, teils bisher unveröffentlichte Fotos ergänzt.
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